durchdachtes bürokonzept an der elbe


Nicht nur die Welt an sich wandelt sich von Tag zu Tag und entwickelt sich unaufhörlich weiter, auch die Arbeitswelt erfährt seit einigen Jahren mit der New Work Bewegung einen unaufhaltsamen Fortschritt. Digitalisierung, Remote-Teams und Homeoffice, nur ein paar der Themen die damit einher gehen. Projektbezogenes Arbeiten, Desk Sharing – jedes Konzept ist nur so gut wie die Basis die Sie dafür schaffen. Die Anforderungen in dieser leeren Hamburger Rohbaufläche war es Arbeitsplätze in Open Space, sowie Zellenbüros mit Meetingräumen, creative Spaces und einem Aufenthalts- und Eventbereich zu verbinden. Technisch sollte die Fläche es ermöglichen Remote-Teams abbilden zu können, akustisch durchdacht sein und mit kreativen Highlights glänzen. Konzept und Innenausbau entstanden im Jahr 2016. Viel Spaß dabei!

Küchen- und Aufenthaltsbereich, sowie Eventfläche

Heutzutage verbringen die meisten Menschen mehr Zeit im Büro als im eigenen zu Hause. Meine Konzepte vermitteln Gemütlichkeit und Wohlbefinden. Auch in diesem Bereich – dem Herzstück der Fläche – war es mir wichtig eine Atmosphäre zu schaffen in der man sich locker zusammensetzen kann und in kreativem Umfeld neue Ideen entwickeln. Agiles Arbeiten lässt es heutzutage zu, dass man nicht an seinen Schreibtisch gebunden ist und ausschließlich nur dort arbeiten "darf". Das Hauptziel ist es selbständig und selbstbestimmt in der für sich bestmöglichen Variante Ergebnisse erarbeiten zu können. In diesem Bereich habe ich mich neben der Möblierung im Raum aktiv auf Wände und Decken konzentriert und mit dem maßgefertigten Wandregal und der begrünten Wand den Küchenbereich in ein gemütliches Wohn- und Esszimmer verwandelt. Die Designleuchte von Vibia über dem maßgefertigten Esstisch setzt ein echtes Highlight und ermöglicht es gleichzeitig das offene Raumgefühl beizubehalten. Im Hintergrund bilden zwei Window Seats von Haworth vor dem Moow Board von Abstracta eine kleine Besprechungsecke in der man z.B. Stand-up Meetings und Dailys abhalten kann, um sich so optimal für den Tag zu organisieren.

VORHER

FINAL

FINAL

Living Green Wall

Ein Werkzeug das die Punkte Akustik, Luftqualität, sowie glücklich und gesund bleiben perfekt abdeckt ist eine begrünte Wand. Das Umfeld beeinflusst die Gesundheit. Grünpflanzen verbessern das körperliche Wohlbefinden. Sie wirken sogar Blutdruck senkend. Man macht sich weniger Sorgen und sie steigern die Aufmerksamkeit. Im gezeigten Beispiel haben wir die Living Green Wall in den Kommunikationsbereich der Fläche integriert. Nicht nur bei internen Events ein Hingucker. Hierfür wurde von unserem Schreiner auf Maß die perfekte Unterkonstruktion gebaut und Pflanztaschen aus 100% recycelten Plastikflaschen befestigt. Bei meinen Konzepten lege ich viel Wert auf Nachhaltigkeit. Bepflanzt wurde die Wand dann sorgsam von einem Gärtner unseres Vertrauens. Dem Tageslicht unter die Arme greifen Pflanzenleuchten um das Wachstum konstant zu halten.

VORHER

FINAL

Meeting im American Diner / Phone Raum

Remote-Teams leben vom digitalen Austausch. Viele Teams finden sich daher einmal am Tag via Video-Konferenz zusammen und besprechen die Tagesziele o.ä.. Dies kann via Noise-Cancellation Kopfhörern im Open Space am Arbeitsplatz stattfinden – das Einzige was dann jedoch gecancelled wird ist wahrscheinlich nach und nach der soziale Kontakt zum Nebensitzer. Bieten Sie Ihren Teams Raum. Mit der hier gezeigten Meetinglösung haben wir einen Themenraum geschaffen der es sowohl ermöglicht sich im Team zu besprechen, Telefonate zu führen als auch Videokonferenzen abzuhalten. Und das alles in einem kreativen Umfeld, das Spaß macht. Das Beste daran ist, es geht auch mal ohne Objektmöbel. Alles hier gezeigte wurde gemäß der einzuhaltenden Standards auf alternativem Wege beschafft.

VORHER

FINAL

FINAL

Meetingraum / Phone Raum

Technisch durchdachte Themenräume fördern die Kreativität und machen Spaß. Auch in diesem Beispiel haben wir auf alternative Einrichtungsgegenstände zurückgegriffen und diese mit Meetingtechnologie gepaart, die es erlaubt via Videokonferenzsystemen mit anderen Standorten zu kommunizieren. Das Moos Bild das durch die Freund GmbH nach unseren Vorstellungen umgesetzt wurde und deren Baumrinde-Paneele helfen zudem bei der Raumakustik und unterstreichen im Waldzimmer den Naturlook.

VORHER

FINAL

FINAL

Meetingraum / Phone Raum

Raum ist in der kleinsten Hütte. Ganz nach diesem Motto haben wir mit Hilfe des Hochtisches von Sedus und seiner integrierten Technik in diese kleine Phonebox einen Meetingraum gezaubert, der alle technischen Standards erfüllt und das Gefühl von Kommandozentrale vermittelt.

VORHER

FINAL

Garderobe

Auch beim Thema Garderobe möchte ich mich in diesem Projekt am Thema Natur orientieren und habe mit einem Schreiner zusammen eine Garderobe der etwas anderen Art entworfen. Hierzu haben wir bearbeitete Holzstämme verwendet und so einen Raumtrenner geschaffen, der den Bereich zum hinteren Einbauschrank in einer ungenutzten Flurzone abgrenzt und gleichzeitig Raum für die Jacken der Mitarbeiter und Gäste bietet.

VORHER

FINAL

FINAL

Fahrradbahnhof

Die Mitarbeiter des Unternehmens sind gerne und oft mit dem Fahrrad unterwegs. Einen Raum um diese sicher unterzustellen gab es in diesem Gebäude nicht, daher habe ich die sehr breite Flurzone genutzt um Ihnen ein zu Hause zu geben. Neben der Garderobe und einem weiteren kleinen Rückzugsplätzchen um zu telefonieren, finden die Räder nun stylish an der Wand ihren Raum. Sie sind versorgt und bieten gleichzeitig auch noch einen Hingucker für die Fläche.

VORHER

FINAL

FINAL

Akustiklösungen

Das Thema Akustik ist eines der wichtigsten Themen in Büroflächen. Akustik-Absorber müssen jedoch nicht automatisch unschöne Verschalungen bedeuten, die aus weißem unscheinbarem Material hergestellt sind. Mit den hier gezeigten Buzzi Falls von Buzzi Space ist es möglich eine akustisch wirksame Wandgestaltung zu platzieren die Atmosphäre schafft und überaus nützlich ist.

VORHER

FINAL

Open Space Arbeitsplätze

Open Space darf meines Erachtens nicht mit Großraumbüro verwechselt werden und sollte von Zonierungen leben. Mitarbeiter, die in Teams zusammenarbeiten und denen die Weitläufigkeit einer Fläche und das offene Konzept den Blick nach vorne öffnen, sollten sich dennoch nie ungeschützt oder beobachtet vorkommen. Dabei helfen in den sogenannten Open Space Bereichen Produkte, die eine Abgrenzung schaffen und Privatsphäre zurückgeben. In diesem kleinen Teilausschnitt einer größeren Open Space Fläche habe ich mit einer klaren – aber unterbrochenen – Abgrenzung zur Flurzone hingearbeitet. Zwischenräume von ca. 3-4 m zwischen den eingezogenen Trockenbauwänden machen es immer noch möglich das offene Raumgefühl zu gewährleisten, jedoch bieten sie vor den Arbeitsinseln Schutz vor den Blicken Andrer und auch Raum für Kreativ-und Arbeitsflächen. Je nach Vorliebe kann man die höhenverstellbaren Schreibtische von Steelcase mit Sichtschutzwänden ausstatten, so dass man selbst innerhalb einer Arbeitsinsel seine "eigenen drei Wände" hat. Akustisch wirksam und unterstützt in diesem Bereich vom Poodle Objektteppich von Object Carpet, helfen sie der Raumakustik ebenso wie die an der Decke befestigten Akustiksegel. Weitere Möglichkeiten wie man Räume akustisch wirksam machen kann sehen Sie auch unter: www.kalmda.de Tageslicht-Stehleuchten mit Sensor und Dimmer habe ich hier platzsparend mit Doppelkopf platziert. So können Arbeitsinseln unabhängig von einer und abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse optimal beleuchtet werden.

VORHER

FINAL

FINAL

FINAL

FINAL

Für weitere Impressionen aus unseren Projekten besucht unsere Instagram Seite. Für weitere Informationen zu diesem Projekt schreibt uns an christin@kaldma.de oder über unsere sozialen Medien.

Kontaktieren Sie mich


Ziegelstr. 3
76185 Karlsruhe

+49 721 668008-0

Newsletter